Impatiens
In früheren Jahren waren mir nur die in Gärtnereien üblichen "Fleißigen Lieschen" bekannt, die es in vielen schönen Farben und Formen zu kaufen gibt.Außerdem das " Rühr mich nicht an " an Wiesen- und Waldrändern, das seine Samen so schön wegspringen läßt, daher der Name "Rühr mich nicht an ".
Dann tauchten auf einmal die sogenannten I. walleriana Hybriden auf, deren Farbpalette auch ständig verbessert wurde. Ein Beispiel:

Später lernte ich dann den im Volksmund sogenannten Papageienschnabel oder wie die Engländer sagen "Congo cockatoo" kennen, der inzwischen ziemlich bekannt ist und offiziell "Impatiens niamniamensis " heißt.

Wieder später, bekam ich durch eine Bekannte den Katalog der Fa. Dibley ( www.Dibleys.com ) aus England geschenkt, die mehrere Arten von Impatiens im Angebot hatten.
Dieser Katalog wurde für längere Zeit zu meiner Lieblingslektüre. Ich bestellte alle erhältlichen Arten, teilweise auch telefonisch und bekam dadurch Kontakt mit Mrs. Angelika Dibley, die eine geborene Wienerin ist und mit der ich mich besonders gut unterhalten konnte.
Und sie erzählte mir von einem englischen Züchter für Impatiens, der die "U.K.s National Plant Collektion of Impatiens " betreut und von dem es ein Buch gäbe.
Das Buch mußte ich natürlich haben und bat sie, es mir zu schicken.
In einem sehr netten Brief teilte sie mir mit,daß ich es bei Amazon viel günstiger als bei ihr erhalten könne.
Meine Tochter bestellte es und da gingen mir die Augen über.
Es gibt über 1000 Arten dieser Gattung.
Impatiens aus - Afrika - Madagaskar, Kommoren, Seychellen - Himalaya - Südindien und Sri Lanka - Südöstliches Asien.
Dazu noch jede Menge Kreuzungen, die aber nicht das Hauptthema dieses Buches sind.
Wenn man die Abbildungen diverser Arten in diesem Buch anschaut kann man zum Fan der Gattung werden.
An der Uni Koblenz gibt es einen deutschen Spezialiten
für (afrikanische ) Impatiens.
Impatiens morsei

Impatiens morsei

Impatiens repens, eine hängende Art; geeignet für Ampeln.

Impatiens tuberosa

Eine Kreuzung " Jungle Gold"

Kreuzung " Jungle Gold"

Impatiens namchabarwensis

Impatiens namchabarwensis , Blüten

"Impatiens namchabarwensis" stammt aus Tibet, wo die spektakuläre Pflanze
bei einer Expedition in 2003 in der Namcha Barwa Schlucht von Botanikern
entdeckt wurde. Der Namcha Barwa ist der höchste Gipfel im östlichen
Himalaya. Er liegt im Bogen, den der Yarlung Tsangpo (Brahmaputra), der in
Tibet zunächst nördlich des Himalaya von West nach Ost verläuft, auf seiner
Wende nach Süden durch die Gebirgskette gegraben hat. Das Tal des Flusses
Yarlung Tsangpo wurde in 1994 vom Amerikan Geography Commitee als größte
Schlucht der Erde anerkannt. Es ist 50km länger und mehr als 4.000m tiefer
als sein nordamerikanisches Pendant, der Grand Canyon. Die tiefste Stelle
dieses Flußtals bildet die Namcha Barwa Schlucht, die Mitglieder einer
amerikanischen Forschungsexpedition 1993 entdeckt und dokumentiert haben.
Die Schlucht des Yarlung Tsangpo ist nicht nur von ihrem geographischen
Erscheinungsbild her etwas Besonderes. Sie ist im gesamten
Qinghai-Tibet-Plateau das größte wassserführende Gebilde. Durch den Einfluß
des feuchtmilden Klimas des Indischen Ozeans weist dieses Gebiet eine
ungewöhnlich hohe Feuchtigkeit auf. Dies ist auch der Grund für die
außergewöhnlich reiche Fauna und Flora in der Schlucht.
Impatiens ( no Name)Balsaminaceae
Impatiens ( no Name)Balsaminaceae
Impatiens eriosperma
->weitere Infos
Eine deutsche Veröffentlichung über Impatiens morsei erschien von Dr. Josef Bogner im Heft des Palmengartens 71/ 2. Mit Genehmigung von Dr. Bogner darf das weitergegeben werden. Kann bei mir angefordert werden.
Impatiens arguta „Dark Blue“